Wasserball-Eisbader*innen

1.Virtual Christmas Ice Swimming Cup – die SEALS sind dabei

Am vergangenen Sonntag haben die SEALS Frauen in ElpersbĂĽttel ihren ersten Wettkampf bestritten: Sarah Bauer ging auf die 50 m Freistil und50 m Brust Strecke, Susan Tharra absolvierte einmal 50 m und einmal 200m Freistil.

Zum Virtual Christmas Ice Swimming Cup:

In der Zeit vom 12. bis zum 27. Dezember 20 haben Teilnehmer die Wahl zwischen 8 Strecken, von 50, 100 oder 200 Metern, in den Diziplinen Freistil, Brust oder Schmetterlin.
Geschwommen werden darf nur in normaler Badebekleidung – ohne Neoprenanzug! Die Temperatur des Wassers muss selbstständig gemessen und dokumentiert werden, ein Bild des Thermometers mit der Anzeige muss bei Abgabe der geschwommenen Zeiten mitgeschickt werden. Die Teilnehmer sind gehalten sich vorher medizinisch untersuchen zu lassen und ihre Wettkampffähigkeit zu bestätigen.
Mehr Info unter: Die EiswĂĽrfel

10-ZĂĽge-Challenge

Nach Ende der Freibadsaison, also bereits Wochen vor dem 2. Lockdown, rief Meldorf Seals Trainerin Sarah Bauer ihr Team zur „10-Züge-Challenge“ auf: Mindestens 10 Züge, mindestens einmal wöchentlich und zwar im Freiwasser, den ganzen Winter hindurch. Neo kann, muss aber nicht.

Nachdem die Schwimmbäder aufgrund von Corona bereits seit Anfang November schlieĂźen mussten, erwies sich diese Idee als praktikable Lösung fĂĽr einige der schwimmverrĂĽckten Meldorfer  Wasserballer*innen.

Im Speicherkoog waren sie seitdem schon einige Male in der Nordsee, hatten dort sogar kleine Tore aufgebaut und Wasserball gespielt. Dann gings bei stĂĽrmischem Wetter in die Fluten vor St. Peter Ording.  Als Nächstes stand ein Fluss auf dem Plan:

Die Eider, Badeplatz Schwienhusen, Anleger der „Bargener Fähr“

Schönstes Herbst-Sonnenwetter, ein frischer Wind weht, Luft 10°, Wasser 8°C. Dick in Mäntel und Schals eingemummelt, werden Beobachtern bereits die Finger klamm und die Zehen kalt, während Sarah Bauer und Susan Tharra mit einer kurzen Aufwärmgymnastik beginnen.

Ein Junge steht auf dem Steg, hat seine Angel ausgeworfen und wartet darauf, dass die Fische beißen. Als ihm beim Anblick der beiden Frauen in den leuchtend orangenen Badeanzügen (genauer: Wasserballanzüge) aufgeht, was sie vorhaben, entfährt ihm: „Aber das ist doch viel zu kalt“. Das fragt sich Sarah, zu Susan gewandt, mittlerweile auch: „Sollen wir da wirklich rein?“ Sollen sie! Susan hat bereits Kappe, Schwimmbrille und Pulsuhr angelegt, dazu Schwimmflossen und Hand Paddles.
Derweil bläst Hubert Thoma eine rote Leuchtboje auf, die er sich um die Mitte bindet, bevor er ins Wasser geht. Nein, keine Schwimmhilfe, sondern um etwaig vorbeifahrende Schiffe rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass da wer schwimmt.

Ohne Zögern gehen alle drei ins Wasser und machen sich auf den Weg von Dithmarschen rüber zum Anleger in Bargen und zurück. Während Sarah und Hubert ruhig hinüberschwimmen, schaltet Susan ein wenig in den Wettkampfmodus und legt die Strecke gleich 2x zurück, schafft so insgesamt 483m.
Freudestrahlend und begeistert: „Das war ja irre“ rufend, waten sie an Land. „Geht gut“, so Hubert Thoma, „ist gar nicht so kalt“. „OK, zum Schluss spürt man weder Hände noch Füsse“ meint Sarah dazu.

SAMSUNG CSC

In einem Artikel von Martin Tschepe, Vizeweltmeister im Winterschwimmen in der „swim“ vom 19.11.20*, heisst es:

„Sobald die Temperaturen im einstelligen Bereich seien gelte für Einsteiger diese Faustregel: eine Minute pro Grad Wassertemperatur. Und, ganz wichtig: „immer auf seinen Körper hören, auch wer mit Neo schwimmt sollte es nicht übertreiben.“Wenn möglich lieber täglich kurz ins Wasser gehen als einmal pro Woche länger schwimmen“

Das deckt sich mit den Erfahrungen der Seals-Eisbader*innen, von denen jetzt, neben Susan Tharra, Sarah Bauer und Hubert Thoma, nun auch Nina Heesch und Timo SchĂĽtt in das individuelle Eisbade-Training mit eingestiegen sind.

…wir kommen wieder…keine Frage :)

Letztes Training vor der 4-wöchigen Schließung im schönen Meldorfer Hallenbad. Wir sind in Form und sagen vielen Dank an das Team vom Schwimmbad Meldorf für die Unterstützung.
Noch mehr Dank aber an unsere Trainerin Sarah und unsere Jugendwartin Susan, die stets fĂĽr gute Laune und Sealspower gesorgt haben.
Wir hoffen auf den Restart im Dezember….wir kommen wieder, keine Frage!

Handballjugend zu Wasser

Vergangenen Freitag nahmen die Meldorf Seals Wasserballer, Sarah Bauer, Hubert Thoma, Susan Tharra, Christian Rauschenberg, Finn-Momme Ley und Patrick Reinel, die Handball D-Jugend der HC Treia/JĂĽbeck in Empfang.

Voller Vorfreude und Elan warteten die Jungs vor dem Meldorfer Hallenbad gespannt darauf, endlich hineingelassen zu werden. Nach dem Umziehen war es dann so weit – aus den Land- wurden Wasserratten. Nach einer Runde „Fischer, Fischer – wie tief ist das Wasser?“ zum Aufwärmen gab es auch schon eine Einführung zu den Wasserbällen und Kappen. Hier wurde geklärt, warum Wasserballer_innen „so komisch“ aussehen und diese Kappen tragen. Sie ersetzen das Trikot (mit Nummer) und schützen die Ohren vor den großen und harten Wasserbällen. Mit „Ball-Ticken“ konnten sich die Handballer schon mal an die Größe der Wasserbälle und die Fortbewegung im Stehbereich gewöhnen und sahen im Nu auch „komisch“ aus. Anschließend ging es ans Eingemachte – es wurde gepasst und aufs Tor geschossen. Im Anschluss lieferten sich die Jungen ein oskarreifes Aquaball-Match. Aquaball wird im flachen Wasser gespielt und man darf nur drei Schritte mit dem Ball gehen. Fangen durften die Handballer mit zwei Händen (entgegen der normalen Wasserballregeln) – das Werfen mit einer Hand stellte für sie natürlich keinerlei Probleme dar.

Da das Spiel im flachen Wasser keine große Herausforderung für die Kinder war, mussten die Anforderungen natürlich erhöht werden. Nun wurde es deutlich schwieriger – es ging ins tiefe Becken! Hier mussten die Jungs sich schwimmend fortbewegen und versuchen, sich aus dem Wasser herauszuarbeiten, um genug Kraft in den Wurf legen zu können. Auch wenn das viel anstrengender war und deutlich weniger Tore fielen, machte die D-Jugend Treia auch hier eine gute Figur.

Nach mehr als anderthalb Stunden ging es nach einer herzlichen Verabschiedung – bei der beide Seiten beteuerten, wie viel SpaĂź sie gehabt haben – dann wieder aus dem Wasser unter die Dusche und an Land. Besonders glĂĽcklich waren die Handballer ĂĽber die kohlenhydratreiche Verpflegung der Seals fĂĽr die Heimfahrt – Wasserball ist eben doch ganz schön anstrengend!

„Endlich wieder…Wasserball“

…..freuten sich die Jungs von der Insel und hatten SpaĂź pur beim gemeinsamen SommerabschluĂźtraining mit den SEALS im Meldorfer Freibad.

Seit März sitzen die Wasserballer des TV Keitum auf dem Trockenen, denn die Sylter Welle ist immer noch geschlossen und kein Ende scheint in Sicht.

Schwabenpower

Saisonvorbereitung mit neuer Trainerin

Fast 10 Jahre war Hubert Thoma in doppelter Funktion als Trainer und als Wasserballwart der Meldorf Seals tätig. Eine Aufgabenverteilung war schon lange überfällig, jetzt übernimmt Sarah Bauer den Cheftrainerposten.
Bauer und Thoma verbindet, dass sie beim SSV Esslingen gespielt und den Norden im Urlaub kennen und lieben gelernt haben. Der Ă„ltere wechselte zum SV Cannstatt um mit diesem 1973 Deutscher Pokalsieger zu werden, die JĂĽngere spielte in der 2. Damen Wasserball Bundesliga, wechselte dann zu Pelikan Bregenz in die 1. Ă–sterreichische Liga.

Sarah Bauer und Hubert Thoma (Foto: S. Tharra)

Nach ihrem Referendariat absolvierte Sarah Bauer ein Ökologisches Jahr beim Amrumer Naturschutzverein „Öömrang Ferian“ und arbeitet nun als Grundschullehrerin in St. Peter-Ording. Mit der Schwimmlehrbefähigung hat sie zugleich den Trainer C Schein erworben und bringt frischen Wind in die Trainingseinheiten der Meldorfer Wasserballer. Bundesweit ist sie gut vernetzt, so besucht sie mit den „Manatees“, ein Team bestehend aus Wasserballerinnen aus ganz Deutschland, Turniere im In- und Ausland. In ihrer neuen Funktion möchte sie als nächstes mit einigen Meldorfern zum Flamungo Wasserball Turnier, dass im Warnow Flussbad in Rostock ausgerichtet wird.
Hubert Thoma bleibt den Meldorf Seals als Wasserballwart vorerst erhalten. Er freut sich darauf jetzt mehr zu trainieren, um mit dem SV Cannstatt Masterteam künftig wieder Meisterschaften bestreiten zu können.

NACHWUCHS LAUFEND GESUCHT
Der SV Meldorf Wasserball „Die Seals“ von 2010 ist ein kleiner, gut aufgestellter Verein. Nachwuchs im Jugend-, Damen und Herrenbereich wird laufend gesucht. Trainiert wird im Meldorfer Freibad bei besten Bedingungen und Wassertemperaturen um 23°C. Interessierte, seien es Neu- oder Wiedereinsteigerinnen, sind herzlich zum Schnuppern eingeladen, lediglich der Eintritt ist zu entrichten.
Trainingszeiten: jeden Donnerstag und Freitag, 19.00 Einlass – 21.00 Uhr
Coronabedingt ist eine Anmeldung bis zum Vortag erforderlich,
T: 0152-03581166, S. Bauer


Infos rund um die Meldorf Seals sind auch auf www.facebook.com/meldorf.seals

T: 0152-03581166
Infos rund um die Meldorf Seals sind zu finden unter:
www.meldorf-seals.de, www.facebook.com/meldorf.seals

In den Startlöchern….

Ă–ffnet das Meldorfer Schwimmbad, ob Halle oder Freibad bald seine Pforten? Darauf hoffen auch die Seals Wasserballer und warten sehnsĂĽchtig auf die Wiederaufnahme ihres Trainingsbetriebs.
In den knapp 2 Monaten seit der SchlieĂźung des Schwimmbades, halten sich die Aktiven der Seals so gut es geht fit. Nicht nur in Dithmarschen, sondern auch in anderen Teilen des Landes

Wir wärmen uns schon einmal auf … sportlich und gedanklich

Timo gibt Live Workouts für die Beine auf Instagram über das Jenaer Unisport Portal. Claudia, als auch Jens halten sich mit Rennrad fahren fit, Sarah Seals Torfrau absolviert ihr Kraft- und Fitnesstraining „inhouse“ im Wohnzimmer.
Doch so ganz ohne das nasse Element geht es bei einigen nicht, neben Krafttraining im Garten, wagte Susan bereits den ersten Freiwassertest im eiskalten Wasser eines Dithmarscher Sees. Ohne „Neo“ (Neoprenanzug) geht da nichts.
Auch Jerry, Seals-Sportallrounder, schwimmt bereits seine Runden in der Natur, in der Schlei bei Schleswig oder in der Büsumer Perlebucht, Zum Surfen u. Wellenreiten zieht es ihn auch an Nord- oder Ostsee. Rennrad fährt er in rasantem Tempo gerne am Deich entlang, geht laufen/sprinten oder tobt sich beim Home Gym aus. Boie läuft und läuft und läuft seine immer länger werdenden Runden in und um Flensburg, auf und ab entlang der Förde, inklusive 8°C kaltem Erfrischungsbad – ohne Neo.

Training mit Abstand

Seals Chefcoach Hubert Thoma war in der Zwischenzeit ebenfalls nicht untätig und hatte bereits im März mit Sicht auf eine Wiedereröffnung der Bäder einen Trainingsplan erarbeitet: Wasserball auf Abstand, Schwimmen, Technikübungen und Torwürfe. „Wir sind sehr anpassungsfähig und können mit den geforderten Abständen trainieren“, so Thoma.

Absagen ĂĽber Absagen

Auf die im Sommer normalerweise stattfindenden verschiedenen Freizeitturniere hatten sich die Seals gefreut, doch:
Elbcup in Geesthacht – abgesagt, Hamelner Wasserballturnier – abgesagt, ebenso der Bodenseecup in Bregenz/Österreich, oder das Zepta Turnier in den Niederlanden alles Turniere, an der die Seals als Team (Elbcup), oder als EinzelspielerInnen teilnehmen wollten
Gestern wurde auch die Wasserballoberligasaison 2019/2020 vom Landeswasserballwart des Landes Schleswig-Holstein, Ulfert Janßen, offiziell für beendet erklärt. Eine Titelvergabe erfolgt nicht, da noch nicht einmal die Hälfte der Spiele dieser Saison durchgeführt wurden .
„Alle kurzfristigen Absagen in der Hoffnung, einen fairen Spielbetrieb in nächster Zeit wieder aufzunehmen, erfüllten sich bis heute nicht und so haben sich die Mitglieder des Wasserballausschusses, in Absprache mit den Vereinen, zu diesem einschneidenden Schritt entschieden . Wir verbinden mit dieser Absage die Hoffnung, vielleicht nach den Sommerferien mit allen Mannschaften ein Turnier in Meldorf durchzuführen und damit für unsere Sportart einen Silberstreif am Horizont zu sehen“, so U. Janßen.
Absagen auch von der Gemeinschaftsschule Meldorf, das für Juni geplante Schwimmfest der 6. Klassen, dass von den Seals im letzten Jahr mit Aquaball unterstützt wurde, fällt aus, genauso wie die La-Na-Ju – die Lange Nacht der Jugend , an der sich die Seals zum 4. Mal beteiligt hätten – ebenfalls auf 2021 verschoben.
Familien in Bewegung, ein Projekt des Landessportverbandes, sollte wieder verwirklicht werden, die Genehmigung seitens des LSV lag vor, doch auch hier sorgte das Corona Virus dafĂĽr, dass es nicht realisiert werden konnte.

Geht`s los ?

Inwiefern die Seals ihr „Watt`n Wasserball Cup“ in der Büsumer Perlebucht in diesem Sommer realisieren können, steht ebenfalls noch in den Sternen. Der Verein hofft, zumindest dieses etwas andere Turnier doch noch kurzfristig durchführen zu können

Wärmemäntel sind da!

Herzlichen Dank Lions Club sagen: Bahne, Boie, Christian, Claudia, Finn, Finn-Mo-mme, Heino, Hubert, Jan, Jelle, Jens, Jerry, Jonas, Julia L, Julia S. Karen, Lina, Marcel, Mareike, Maren, Patrick, Sarah, Sebastian, Susan, Thomas, Timo, Ture und Volker
Foto: B.Rohde

Beim diesjährigen Neujahrsanbaden in Büsum waren sie leider noch nicht fertig – die wind-und wasserdichten Wärmemäntel, die Dank der großzügigen Unterstützung des Lions Club Dithmarschen angeschafft werden konnten. Ende Januar trafen sie endlich ein und bestanden eine gute Woche später, vor dem Oberligaspiel gegen den TV Keitum in der Sylter Welle, bereits den ersten Härtetest am Strand von Westerland.


Schon lange hatten die Meldorf Seals mit wasser- und winddichten Wärmemänteln geliebäugelt, üben sie ihren Sport doch nicht nur in der Halle, sondern in der Sommersaison auch im Freibad oder im Freiwasser aus. Jetzt sind sie für die kommenden Wasserballturniere, z.B. dem Elbcup in Geesthacht, dem Pfingsturnier in Hameln, dem Fördecup in Kiel, oder natürlich dem hauseigenen Wasserballcup:„Watt`n Wasserball“ im Nordseewasser der Familienlagune Büsum, gut gerüstet und warm eingepackt.
Beim Fototermins im Meldorfer Freibad bedankten sich die Seals nochmals herzlich beim am-tierenden Lions Club Präsidenten, Ernst Dithmer. Anlässlich des vom Lions Club im Sommer letzten Jahres ausgerichteten Benefiz Golfturniers, war eine stolze Summe zusammengekom-men, die hälftig dem SV Meldorf Wasserball „Die Seals“ von 2010 e.V. gespendet wurde.
Lions Club
Unter dem Motto „We Serve“ setzt sich der Lions Club Dithmarschen für soziale, kulturelle oder mildtätige Projekte im Kreisgebiet ein. Er unterstützt dabei Menschen, Organisationen und Vereine, die sich für andere einsetzen. Geld wird u.a. durch Aktionen wie den Adventskalender Verkauf, Benefizkonzerten, Punschverkauf und Benefizgolfturnieren gesammelt.
https://www.lions.de/web/lc-dithmarschen

Rote Laterne ..und dennoch gut gelaunt :-)

Zum Abschluss der Vorrunde trafen die Meldorfer WasserballerInnen am Freitagabend im Sportbad St. Lorenz auf den MTV LĂĽbeck. Die Anreise gestaltete sich als Sternfahrt, aus beruflichen GrĂĽnden trafen die Seals aus allen Teilen Schleswig-Holsteins und Hamburgs ein. Dann fehlte auch noch ein Schiedsrichter und ein LĂĽbecker Kampfrichter musste einspringen. Bisher waren alle Spiele zwischen den Teams knapp ausgegangen. So entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem die Seals schwimmerische Vorteile hatten, die LĂĽbecker mit ihrer Erfahrung viel ausglichen. Zudem war ihr Torwart in Bestform und war in den oberen Ecken nicht zu bezwingen.

Leider brauchten die Seals zu lange bis sie mit flachen Würfen erfolgreich waren. Über 3:2, 7:5 und einem 11:6 Rückstand nach dem dritten Viertel, kamen sie im letzten Viertel nur noch bis zum 14:11 heran. Da spielten ihr Gegner aber nur noch auf Zeit und gewannen, da die Seals risikoreich agieren mussten. Bei besserer Chancenauswertung wäre der erste Saisonsieg möglich gewesen. Erfreulicherweise gab es mehrere Torschützen. Sebastian Beyer, Valcho Mitrev, Thomas Ritter, Jerry Tucker und Björn Aschmoneit-Grün erzielten je 2 Tore, Hendrick Martens eines. Sarah Bauer im Tor hatte einige Male Pech bei abgelenkten Bällen. Zudem spielten Boie Fajersson, Ture Heesch, Mareike Müller, Christian Rauschenberg, Susan Tharra und Bahne Thiel-Peters.
Besser wĂĽrde es sicherlich, wenn die Meldorfer mehr gemeinsam trainieren wĂĽrden. Das ist aber bei dem weiten Einzugsbereich von Flensburg bis Hamburg und von St. Peter-Ording bis Oldenburg kaum zu schaffen.

Fotos: B. Rohde