Seals kontern schlagkräftig

Foto: J. Tucker

Die erste Auswärtsfahrt der Saison führte die Seals in die Landeshauptstadt. Der Landespokalsieger, 2019, Wiking Kiel, empfing die Domstädter im Sportforum. Nach der herben Heimpleite gegen die HSG Warnemünde II versuchten es die Meldorfer, auch wegen fehlender Stammspieler, zunächst mit einer Pressdeckung und ruhigem Spielaufbau.

Um die Kieler zu beschäftigen, hatte immer einer der schnellen jungen Spieler die Aufgabe vor Ablauf der Shot Clock einen Konter zu starten. Das funktionierte überraschend gut. Die Kieler konnten ihrerseits nicht ihr gefürchtetes Schwimmspiel aufziehen. So stand es nach der Halbzeit nur 6:5 für die Kieler. Leider hatte Trainer Thoma zu dem Zeitpunkt bereits seine zwei Auszeiten verbraucht und konnte danach das Spiel nicht mehr beruhigen. Zudem waren die Wechselmöglichkeiten beschränkt. Das führte zu einem Einbruch im 3.Viertel. Die Wikinger zogen auf 14:6 davon. Sie tauchten immer wieder frei vor Sarah Bauer im Tor auf. Die Neue im Tor der Seals hielt in der ersten Hälfte des Spiels durch gute Paraden den Spielstand fest, doch im Mann gegen Frau war sie chancenlos. Im 4. Viertel wechselte daher Bahne Thiel-Peters ins Tor. Die Abwehr wurde wachgerüttelt und Kiel kam nicht mehr so häufig zum Abschluss. Das Spiel endete dann mit 18:8 für Kiel. Ohne das 3.Viertel wäre eine Überraschung möglich gewesen. Ihr erstes Oberligaspiel absolvierten Susan Tharra und Maren Abächerli. Susan ließ sich als erfolgreiche Schwimmerin nicht von den jungen Kielern abschütteln. Maren zeigte als gelernte Fußballerin viel Spielübersicht.

Neues aus dem Verein:

v.l.: Karen Fajersson, Susan Tharra, Mareike Müller, Britta Schütt, Heino Voß, Thomas Ritter, Hubert Thoma

Wachtwechsel bei den Wasserballern – seit Kurzem hat Heino Voß den Vorsitz der Meldorf Seals übernommen und löst damit Karen Fajersson nach 8 ½ Jahren Amtszeit ab.

Heino Voß ist seit mehr als 10 Jahren aktiver Wasserballer. Seine erste Begegnung mit der ältesten olympischen Mannschaftssportart machte er bei der Betriebssportgruppe von Evers Druck den „Sharks“. In 2011 löste sich diese auf und Heino Voß trat dem SV Meldorf Wasserball – kurz „Meldorf Seals“ bei. Schon im selben Jahr übernahm er als Schriftwart einen Posten im Vorstand und engagiert sich seitdem nicht nur sportlich, sondern auch ehrenamtlich im Verein.

Keine Veränderungen gab es beim 2. Vorsitz, diesen hat seit 4 Jahren Thomas Ritter inne, der ebenfalls seit 2011 bei den Meldorf Seals aktiv Wasserball spielt. Die Kassenführung liegt seit 2012 unverändert in den bewährten Händen von Britta Schütt. Durch den Wechsel von Heino Voß in die Vereinsspitze, wurde der Posten des Schriftführers vakant, dieser wird nun von Mareike Müller ausgeübt, die den Meldorf Seals seit nunmehr 10 Jahren angehört.

Auf der Jahreshauptversammlung wurden, neben den Vorstandswahlen, auch Susan Tharra als Jugendwartin, sowie Julia Siewert und Christian Rauschenberg als Jugendsprecher bestätigt. Sie wurden zuvor auf der Jugendversammlung gewählt.

Karen Fajersson wird sich weiterhin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für die Meldorf Seals Wasserballer engangieren.
Chefcoach Hubert Thoma, der seit mehr als 10 Jahren unermüdlich das Trainings- und Spielgeschehen der Meldorf Seals leitet, freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Vorstand

Fotos: J. Tucker/K. Fajersson

Abgeschossen…

Nicht gerade ein traumhafter Start in die Saison:

Bei Ihrem 1. Oberligaspiel des Jahres, vor heimischer Kulisse, traten die Meldorfer Wasserballer nahezu in Bestbesetzung an. Dennoch waren sie gegen die 2. Mannschaft der HSG Warnemünde chancenlos. Mit 11:27 gab es die bisher höchste Niederlage gegen die mit ehemaligen Schweriner Spielern und Warnemündern sicher aufspielenden Rostocker. Die Befürchtungen von Trainer Thoma, dass die Umstellungen durch einige Abgänge und Zugänge in der Vorbereitung noch nicht gefestigt sind, bewahrheiteten sich in einer schlechten Chancenverwertung und Problemen bei den Übernahmen in der Abwehr. Gegen die robusten Gäste war dies zu wenig. So blieb es bei einigen schönen Aktionen und der nicht neuen Erkenntnis, dass die Trainingsbeteiligung der Schlüssel für eine dringend erforderliche Steigerung ist.

SAMSUNG CSC

Nur 5 persönliche Fehler bei den Seals und 9 bei den Gästen weisen auf ein faires Spiel hin, mit dem die Kieler Schiedsrichter keine Probleme hatten.

Sarah Bauer im Tor bekam wenig Unterstützung durch die Abwehr, Björn Aschmoneit-Grün war mit 5 Toren erfolgreichster Werfer. Zudem spielten Boie Fajersson (2), Valcho Angelov Mitrev (2), Mareike Müller (1), Christian Rauschenberg (1), Heino Voß, Ture Heesch, Finn-Momme Ley, Jeremiah Tucker, Thomas Ritter, Sebastian Beyer und Finn Brandt.

„Wir haben eine Menge Hausaufgaben erhalten!“, so Trainer Hubert Thoma nach dem Abpfiff. Bis zum kommenden Sonntag werden diese kaum zu bewältigen sein, dann steht schon das Auswärtsspiel gegen Wiking Kiel im Campusbad an.

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Bowling-Seals

Kugel statt Ball – Hauptsache etwas „Rundes“ in der Hand 🙂 , der Wurfstil musste allerdings ein wenig angepasst werden.
Viel Spaß mit dem ganzen Trupp beim Bowling in Heide!

Da ging der „Ball ab“

Mal wieder alles auf Anfang, so lautete das Motto der WasserballerInnen im Meldorfer Hallenbad. Die fünf Oberligamannschaften aus Schleswig-Holstein fanden beste Turnierbedingungen vor und legten sich gleich mächtig ins Zeug. Der TV Keitum und das SZ Elmshorn waren klare Favoriten, das Spiel um den Turniersieg endete nach vielen Chancen und guten Torhüterleistungen knapp mit 3:2 für Keitum.
Wiking Kiel war mit einer kleinen Mannschaft angereist, musste sich die Torhüterin der Meldorf Seals ausleihen und landete aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter der erfahrenen Mannschaft aus Lübeck/Ahrensburg auf dem vierten Platz.

Die Seals hatten ein bunt gemischtes Team am Start, dass aus erfahrenen SpielerInnen und jungen Nachwuchskräften bestand. Die Alterspanne reichte von 15 bis Ü50 Jahren. Trainer Hubert Thoma achtete darauf, dass alle nahezu gleiche Spielanteile hatten. So wurde die Balance im Team im Laufe des Turniers zwar besser, doch Torfrau Sarah Bauer, seit dem Sommer neu bei den Seals, hatte im Tor insbesondere in Unterzahl und bei Kontern zu wenig Unterstützung von ihrer Abwehr. Mit Bahne Thiel-Peters und Finn Brandt haben die Seals weiterhin keine Torwartsorgen.

Oberliga Premiere hatten Susan Tharra, Claudia Renger, Lina Kock, Julia Siewert und Jens Mahnke. Nach nervösem Beginn fanden sie sich immer besser zurecht und haben nach den Sommerturnieren in Geesthacht und Buxtehude, bei denen es eher locker zugeht, die erste richtige Belastungsprobe bestanden. Aus der letztjährigen Mannschaft waren Sebastian Beyer, Thomas Ritter, Heino Voss, Boie Fajersson, Jelle, Ture u.Volker Heesch, Patrick Reinel, Christian Rauschenberg und Finn-Momme Ley da. Leider wohnen einige von ihnen inzwischen zu weit weg, um regelmäßig Wasserball zu spielen und hatten daher etwas Trainings-rückstand. Dennoch gab es viele gute Spielphasen und so hatten alle ihre Erfolgserlebnisse und viel Spaß.

Echte Teamarbeit war auch beim Einsatz am Kampfrichtertisch gefragt. Wechselweise wurden drei Leute abgestellt, um die 30-sec-Messanlage zu bedienen und das Protokoll zu schreiben. Je zwei Schiedsrichter der teilnehmenden Mannschaften pfiffen die Spiele im Wechsel, im Einsatz dabei das von den Seals neu angeschaffte Headset. Dieses ermöglicht es den Schiedsrichtern, die während des Spiels jeweils am gegenüberliegenden Beckenrand stehen, sich miteinander auszutauschen.

Die Stimmung war in wie außerhalb der Halle bestens. Man kennt sich
untereinander, die Wasserballszene in Schleswig-Holstein ist klein und
übersichtlich, mit der Zeit sind viele Freundschaften entstanden. So
herrschte teilweise ein beachtlicher Lärm, denn nicht nur um die 50 SpielerInnen mit ihren Trainern und Betreuern befanden sich in der Halle, sondern auch zuschauende Partner, Eltern und Freunde, die ihre Teams anfeuerten. Der aus Kiel angereiste Landeswasserballwart, Ulfert Janßen, freute sich über beste Turnierbedingungen in einem sportgerechten Bad und befand, dass Meldorf immer eine Reise wert ist.
Zwischen den Spielen als auch nach Turnierende, fanden sich die Leute in der Cafeteria ein, um gute Gespräche zu führen und sich gleichzeitig kräftig vom Buffet mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten, sowie verschiedenen Getränken zu bedienen. Ermöglicht wurde dieses durch die vielen Spenden und den Einsatz der Seals Spielerfamilien, die sich um den reibungslosen Ablauf kümmerten.

SwimRun in Ratzeburg

Wasserballer und Schwimmer auf fremden Terrain

Im Jahre 2003 entstand in Schweden die Idee für eine neue Sportart – den SwimRun. Die Erfinder dieser Sportart legten die Strecke von Utö nach Sandhamn (insgesamt 75 km) am Stockholmer Schärengarten wechselnd im Wasser und an Land zurück. Dieser ÖTILLÖ SwimRun wurde 2006 zum ersten Mal als offizieller Wettkampf ausgetragen und ist heute in aller Munde. Der SwimRun zählt inzwischen weltweit zu den Trendsportarten im Ausdauerbereich.

Dies nahmen auch Wasserballer und Schwimmer aus Meldorf zum Anlass sich einmal extradisziplinär zu versuchen. In durch eine Leine verbundenen Zweierteams machten sich Susan Tharra und Mareike Müller sowie Patrick Reinel und Björn Ley beim 3. Ratzeburger Insel SwimRun um die Inselstadt Ratzeburg auf, die insgesamt 12,6 km lange Strecke (ca. 9,6 km laufen und ca. 3,0 km schwimmen) zu bewältigen. Das besondere im Regelwerk ist, dass das Mitführen hilfreiche Dinge (z. B. Pullboy, Paddles, Flossen, Verpflegung, Pfeife) neben der Pflichtausrüstung (Neoprenanzug, Schwimmkappe, Startnummer, Restube) erlaubt ist, sofern sie bis ins Ziel getragen werden.

Am Ende kamen von den gemeldeten 57 Teams 50 ins Ziel. Bei den Männern belegte das Team Reinel/Ley in 2:07,05 den neunten Platz. Tharra/Müller erkämpften sich unter den Frauenteams in 2:15,33 sogar Platz fünf. Einig waren sich alle vier, dass dies ein großartiges Erlebnis war und nicht der letzte SwimRun bleiben soll. Gelobt wurde die neue Disziplin wegen der Herausforderung für die Sportler und der Naturverbundenheit. Ein Dank geht an die Triathlonsparte des Ratzeburger SV für die erstklassige Organisation des Events.

Text: B. Ley/Fotos: Ley

SEALS Damenteam

Erster Auftritt in Buxtehude!

Sie sind guter Dinge – es hat Ihnen allen viel Spaß gemacht, 6 Spiele in 2 Tagen beim internationalen Wasserballturnier in Buxtehude.
Aller Anfang ist schwer, besonders, wenn es gegen starke gegnerische Teams wie dem ETV Hamburg, den Hamburg City Girls, dem WSW Rostock, dem DJK Poseidon Duisburg, dem Sportteam Hamburg und der SG Neukölln Berlin geht.
Die machten es unseren 5 Neueinsteigerinnen bzw. Jugendspielerinnen mit wenig Spielerfahrung, sowie den drei erfahrenen Seals Wasserballerinnen, nicht leicht. Tapfer kämpfte sich die Mannschaft durch alle Begegungen und gab nicht auf!
Fazit: Jede Menge Spielerfahrung gesammelt , sowie die ein oder andere Blessur.. und… JEDE MENGE SPASS!
Ein großer Dank an Bente, unserer ehemaligen Spielerin und Simone aus Langenhagen, für die Unterstützung!

‼️WOW – FANTASTISCH – WAHNSINN‼️

Unglaubliche € 4000,– wurden uns anlässlich des Benefiz Golfturniers des LIONS CLUB DITHMARSCHEN im GC Büsum überreicht. Nun können wir endlich die langersehnten TEAM WÄRMEMÄNTEL anschaffen und sind bei Freiwasserveranstaltungen künftig warm eingepackt!

Unser ❤️er 1000-facher DANK gilt den SPONSOREN des Benefiz Turniers, sowie den GolferInnen, die vor Ort noch den herumgehenden Hut kräftig gefüllt haben, sowie natürlich dem Lions Club Dithmarschen, ohne dessen Einsatz das alles gar nicht möglich gewesen wäre.
Sie und Ihr habt uns völlig überwältigt und sprachlos gemacht?

Dat war wat… Watt`n Wasserball 2019

Wetter: Ja – hatten wir! 🙂 Ziemlich frisch, doch Spaß hat`s allen Beteiligten gemacht – Wasserballer sind eben hart im Nehmen!
Der Watt`n Pokal geht zum 2. Mal in Folge an das Hellas Hildesheim Familienteam Weiterer ! Zum ersten Mal dabei und auf dem 2. Platz gelandet, das Team um Manfred Bruhn vom PSV Neumünster/Wiking Kiel. Es folgte das MixedMixed Team: TV Keitum/Hamburg/Kanada/Berlin. Als gute Gastgeber liessen die Meldorf Seals ihren Gästen natürlich den Vortritt ;-). Das Damen Spiel Hamburg Seals – Kanada Seals endete 3:3

Ganz toll, dass Ihr Alle wieder dabei wart. Danke an den hart gesottenen Kampfrichtertisch – Liz, Hubert und Horst, der extra dafür wieder aus Kiel anreiste!

Danke auch an die tolle Teamleistung der SEALS – es hat super geklappt: Be-u. Entladen, Hin- u. RücktransportAufbau-Abbau- Brötchenschmierteam-Kuchenbäcker/innen-Tee-Kaffee- Löpt 🙂 Auf ein Neues in 2020!

Der – fast – ganze wasserballverückte Haufen…der ein oder andere stand schon unter der heißen Dusche 🙂

DANKE an die örtliche Presse – DLZ und Anzeiger (Boyens-Medien Verlag)- die mehrfach ausführlich über diesen Tag berichtet haben – nachzulesen z.B. unter:
https://www.boyens-medien.de/artikel/dithmarschen/wasserballer-trotzen-der-kalten-familienlagune-281638.html