Ende Januar machten sich zehn junge Seals zwischen acht und vierzehn Jahren mit vier Eltern und Trainerin Sarah auf den Weg nach Dänemark. Die erste große Fahrt ins Ausland – dementsprechend aufgeregt und gespannt waren auch alle. Nachdem wir uns den Klassenzimmern der Schule eingerichtet hatten mit Isomatten, Schlafsäcken und Kissen gab es ein gemeinsames Abendbrot mit leckeren mitgebrachten Sachen. Anschließend wurden natürlich noch Spiele wie Werwolf und Tischkicker gespielt.



Am nächsten Morgen wurden die Reste vernichtet und da wir aufgrund eines Missverständnisses unser erstes Spiel erst um 12:20 Uhr bestritten, blieb genug Zeit, um die Umgebung in einem ausgiebigen Spaziergang zu erkunden und einen Ausflug in den nächsten Supermarkt zu den berühmten dänischen Naschis zu machen.

Dann ging es aber doch endlich los – warmmachen an Land, einschwimmen, sprinten, einwerfen und danach folge auch schon der Anpfiff gegen Tommerup. Die Dithmarscher Jungen und Mädchen spielten gleich gut zusammen und verloren nur knapp mit 5 zu 6. Anders sah es dann nach einer Stunde Ruhepause gegen die Gastgeber aus. Diese traten stark auf und erzielten viele Kontertore, am Ende stand es 10:4 für die Dänen – ein Ergerbnis, dass vom spielerischen Können der Seals auch hätte knapper ausfallen können. Die Trainerin bemängelte das fehlende Zusammenspiel – sie ermunterte die Kinder, mehr auf die Mannschaft zu schauen und sich mehr gegenseitig zu unterstützen. So wurde im letzten Spiel am späten Nachmittag eine neue Taktik eingesetzt, die Trainerin hielt sich mehr zurück und siehe da – die Jungen und Mädchen warteten nicht mehr auf Anweisungen vom Beckenrand, sondern übernahmen Verantwortung und am Ende stand ein tolles 6 zu 9 gegen starke SSK-Gegner.
Am Abend gab es dann das Highlight – ein All-Stars-Spiel, bei dem die Trainer aller Teams und die drei Dithmarscher Väter mitspielten. Im Anschluss spielte die Jugend gegen die Lystruper Erwachsenen und bis 20 Uhr durften die Kinder dann noch im Becken spielen und toben. Teambuilding geglückt!

Am Sonntag konnten die Kinder aus Norddeutschland ihr tolles Teamspiel fortsetzen und gewannen das Spiel gegen Kopenhagen mit 6:5. Leider war es das letzte Spiel für die Seals, da sie mit drei U14 Spielern im U12-Wettbewerb außer Konkurrenz spielten und somit kein Platzierungsspiel mehr hatten. Das vordergründige Ziel – Spaß haben, an Erfahrung gewinnen und als Team zusammenwachsen – war aber geglückt und so fuhren nach dem Mittagessen alle glücklich und pünktlich zum Handballfinale wieder nach Hause. Vielen Dank nochmals an den Rotary Club Heide, der diese Fahrt mit der Glücksei-Lotterie ermöglicht hat und an die Eltern, die uns begleitet haben.



























