ENDLICH :-)

Das Warten hat ein Ende – Trainingsbeginn ab 20.05.21

Nach 6 1/2 Monaten jetzt die erlösende Nachricht: Das Meldorfer Freibad öffnet seine Pforten, ab Donnerstag, 20. Mai steigen die Seals wieder in das Wasserballtraining ein, wobei dieses aufgrund der Vorgaben zunächst nur Schwimmen und Technik beinhalten wird.

Training: jeden DIENSTAG und DONNERSTAG von 19.00 – 20.45 Uhr!
Mehr Infos unter: >>>Trainingszeiten

Frohe Ostern…

wünschen Euch die Meldorf Seals Wasserballer*innen.

Kramen in der Fotokiste: Wasserball im schönen Meldorfer Frei- und Hallenbad. Wir freuen uns auf die Eröffnung im Mai 🙂

„20fuer20“

1194 Stimmen – Herzlichen Dank an Alle, die dazu beigetragen haben. Leider hat es nicht für eine Platzierung gereicht (fehlten min.1000 Stimmen)

Wir brauchen Ihre/Eure Stimme, denn wir nehmen an der Aktion 20.000 Euro für 20 tolle Projekte in Dithmarschen u. Steinburg, der Sparkasse Westholstein teil. Mit Eurer Stimme könnt Ihr dazu beitragen, dass sich unsere Chancen erhöhen, eine Förderung in Höhe von 1.000,– Euro zu erhalten. Von diesem Geld möchten wir ein

Transportables Wasserball Spielfeld

anschaffen

Bei der Aktion werden insgesamt 20 gemeinnützige Vereine aus dem Geschäfts-gebiet der Sparkasse Westholstein mit je 1.000 Euro aus dem „Sonderfonds Los-Sparen“ unterstützt. Wer die glücklichen Gewinner sind, entscheidet die Öffentlichkeit im großen Online-Voting, das vom 23. Februar bis 05. März stattfindet. Dabei benötigen wir Eure Unterstützung. Stimmt am besten täglich einmal unter www.spk-westholstein.de/20fuer20  für uns ab und ermöglicht uns unsere Anschaffung.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre und Eure Unterstützung!

Eiskalt erfolgreich

„Keep frozen“

SEALS Wasserballerinnen haben beim 1.virtuellen Weihnacht Eisschwimmcup hervorragend abgeschnitten. Organisiert wurde dieser Wettkampf von dem in Süddeutschland beheimateten Verein „Die Eiswürfel e.V.“, dessen Motto lautet: „I gfrei mi, dass i gfrier!“ Dank der im September begonnenen intensiven individuellen Trainingseinheiten in Nordsee und Eider, waren Sarah Bauer, Susan Tharra und Timo Schütt gut auf die Herausforderungen vorbereitet. Über einen Zeitraum von zwei Wochen legten sie die angemeldeten Distanzen an der Badestelle Elpersbüttel als auch im Meldorfer Hafen zurück. Zuvor mussten die Strecken abgemessen und Markierungen aufgestellt werden. Die geschwommenen Zeiten wurden per Video dokumentiert, ganz wichtig dabei war auch eine Aufnahme des Thermometers mit der aktuellen Wassertemperatur. Die Wettkampfbedingungen gaben < 5°C vor. Bei Überschreitung wurde vom Veranstalter pro Grad eine Sekunde pro 50m auf die angegebene Zeit draufgerechnet. Gegen Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz maßen sich die Meldorfer Wasserballerinnen bei 3°C Wassertemperatur in den Disziplinen Freistil, Brust und Schmetterling. Bauer absolvierte 50m Freistil, sowie 50m+100m Brust, Tharra 50 m+100 m + 200 m Freistil. Beide wurden jeweils 1.in der jeweiligen Altersklasse. Schütt bewies sich gleich in 5 Wettkämpfen, 50 m + 100 m Freistil, 100 m + 200m Brust, sowie 50 m Schmetterling und schwamm sich auf Rang 2+3 in seiner Altersklasse.
Das Eisschwimmen lässt die Seals nicht los und hat mittlerweile auch weitere Wasserballer*innen gepackt.
Sowohl Ture Heesch als auch Maren Abächerli ließen sich anstecken und entdeckten das mediative Eisbadefeeling für sich. Heesch probierte sich mehrmals und ohne Zögern in Nordsee, als auch Eider aus und stürzte sich ohne Wenn und Aber in die eiskalten Fluten. Ein wenig vorsichtiger ließ es Maren Abächerli angehen, langsam tastete sie sich in die eiskalten Fluten vor, die ersten Male war bei Höhe der Oberschenkel Schluss, dann gings schon bis zur Hüfte und vor kurzem wagte sie sich zum ersten Mal ganz ins Wasser und schwamm sogar einige Züge.
Sarah Bauer überzeugte ihren Freund Patrick Reinel, zusammen mit ihr und Susan Tharra an einem weiteren Video Wettbewerb teilzunehmen, den der „Keep Frozen! e.V.“ kurzerhand ins Leben gerufen hatte. Hier zählte nicht Schnelligkeit, sondern Kreativität war gefragt, die von den Dreien in der Eider, an der Badestelle Schwienhusen bei 3°C Wasser- und 2° Lufttemperatur umgesetzt wurde – Eiskalt natürlich!
(Videobeweis auf YouTube unter: 21 01 08 Frozen Seals)

Wasserball-Eisbader*innen

1.Virtual Christmas Ice Swimming Cup – die SEALS sind dabei

Am vergangenen Sonntag haben die SEALS Frauen in Elpersbüttel ihren ersten Wettkampf bestritten: Sarah Bauer ging auf die 50 m Freistil und50 m Brust Strecke, Susan Tharra absolvierte einmal 50 m und einmal 200m Freistil.

Zum Virtual Christmas Ice Swimming Cup:

In der Zeit vom 12. bis zum 27. Dezember 20 haben Teilnehmer die Wahl zwischen 8 Strecken, von 50, 100 oder 200 Metern, in den Diziplinen Freistil, Brust oder Schmetterlin.
Geschwommen werden darf nur in normaler Badebekleidung – ohne Neoprenanzug! Die Temperatur des Wassers muss selbstständig gemessen und dokumentiert werden, ein Bild des Thermometers mit der Anzeige muss bei Abgabe der geschwommenen Zeiten mitgeschickt werden. Die Teilnehmer sind gehalten sich vorher medizinisch untersuchen zu lassen und ihre Wettkampffähigkeit zu bestätigen.
Mehr Info unter: Die Eiswürfel

10-Züge-Challenge

Nach Ende der Freibadsaison, also bereits Wochen vor dem 2. Lockdown, rief Meldorf Seals Trainerin Sarah Bauer ihr Team zur „10-Züge-Challenge“ auf: Mindestens 10 Züge, mindestens einmal wöchentlich und zwar im Freiwasser, den ganzen Winter hindurch. Neo kann, muss aber nicht.

Nachdem die Schwimmbäder aufgrund von Corona bereits seit Anfang November schließen mussten, erwies sich diese Idee als praktikable Lösung für einige der schwimmverrückten Meldorfer  Wasserballer*innen.

Im Speicherkoog waren sie seitdem schon einige Male in der Nordsee, hatten dort sogar kleine Tore aufgebaut und Wasserball gespielt. Dann gings bei stürmischem Wetter in die Fluten vor St. Peter Ording.  Als Nächstes stand ein Fluss auf dem Plan:

Die Eider, Badeplatz Schwienhusen, Anleger der „Bargener Fähr“

Schönstes Herbst-Sonnenwetter, ein frischer Wind weht, Luft 10°, Wasser 8°C. Dick in Mäntel und Schals eingemummelt, werden Beobachtern bereits die Finger klamm und die Zehen kalt, während Sarah Bauer und Susan Tharra mit einer kurzen Aufwärmgymnastik beginnen.

Ein Junge steht auf dem Steg, hat seine Angel ausgeworfen und wartet darauf, dass die Fische beißen. Als ihm beim Anblick der beiden Frauen in den leuchtend orangenen Badeanzügen (genauer: Wasserballanzüge) aufgeht, was sie vorhaben, entfährt ihm: „Aber das ist doch viel zu kalt“. Das fragt sich Sarah, zu Susan gewandt, mittlerweile auch: „Sollen wir da wirklich rein?“ Sollen sie! Susan hat bereits Kappe, Schwimmbrille und Pulsuhr angelegt, dazu Schwimmflossen und Hand Paddles.
Derweil bläst Hubert Thoma eine rote Leuchtboje auf, die er sich um die Mitte bindet, bevor er ins Wasser geht. Nein, keine Schwimmhilfe, sondern um etwaig vorbeifahrende Schiffe rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass da wer schwimmt.

Ohne Zögern gehen alle drei ins Wasser und machen sich auf den Weg von Dithmarschen rüber zum Anleger in Bargen und zurück. Während Sarah und Hubert ruhig hinüberschwimmen, schaltet Susan ein wenig in den Wettkampfmodus und legt die Strecke gleich 2x zurück, schafft so insgesamt 483m.
Freudestrahlend und begeistert: „Das war ja irre“ rufend, waten sie an Land. „Geht gut“, so Hubert Thoma, „ist gar nicht so kalt“. „OK, zum Schluss spürt man weder Hände noch Füsse“ meint Sarah dazu.

SAMSUNG CSC

In einem Artikel von Martin Tschepe, Vizeweltmeister im Winterschwimmen in der „swim“ vom 19.11.20*, heisst es:

„Sobald die Temperaturen im einstelligen Bereich seien gelte für Einsteiger diese Faustregel: eine Minute pro Grad Wassertemperatur. Und, ganz wichtig: immer auf seinen Körper hören, auch wer mit Neo schwimmt sollte es nicht übertreiben.Wenn möglich lieber täglich kurz ins Wasser gehen als einmal pro Woche länger schwimmen

Das deckt sich mit den Erfahrungen der Seals-Eisbader*innen, von denen jetzt, neben Susan Tharra, Sarah Bauer und Hubert Thoma, nun auch Nina Heesch und Timo Schütt in das individuelle Eisbade-Training mit eingestiegen sind.