Handballjugend zu Wasser

Vergangenen Freitag nahmen die Meldorf Seals Wasserballer, Sarah Bauer, Hubert Thoma, Susan Tharra, Christian Rauschenberg, Finn-Momme Ley und Patrick Reinel, die Handball D-Jugend der HC Treia/Jübeck in Empfang.

Voller Vorfreude und Elan warteten die Jungs vor dem Meldorfer Hallenbad gespannt darauf, endlich hineingelassen zu werden. Nach dem Umziehen war es dann so weit – aus den Land- wurden Wasserratten. Nach einer Runde „Fischer, Fischer – wie tief ist das Wasser?“ zum Aufwärmen gab es auch schon eine Einführung zu den Wasserbällen und Kappen. Hier wurde geklärt, warum Wasserballer_innen „so komisch“ aussehen und diese Kappen tragen. Sie ersetzen das Trikot (mit Nummer) und schützen die Ohren vor den großen und harten Wasserbällen. Mit „Ball-Ticken“ konnten sich die Handballer schon mal an die Größe der Wasserbälle und die Fortbewegung im Stehbereich gewöhnen und sahen im Nu auch „komisch“ aus. Anschließend ging es ans Eingemachte – es wurde gepasst und aufs Tor geschossen. Im Anschluss lieferten sich die Jungen ein oskarreifes Aquaball-Match. Aquaball wird im flachen Wasser gespielt und man darf nur drei Schritte mit dem Ball gehen. Fangen durften die Handballer mit zwei Händen (entgegen der normalen Wasserballregeln) – das Werfen mit einer Hand stellte für sie natürlich keinerlei Probleme dar.

Da das Spiel im flachen Wasser keine große Herausforderung für die Kinder war, mussten die Anforderungen natürlich erhöht werden. Nun wurde es deutlich schwieriger – es ging ins tiefe Becken! Hier mussten die Jungs sich schwimmend fortbewegen und versuchen, sich aus dem Wasser herauszuarbeiten, um genug Kraft in den Wurf legen zu können. Auch wenn das viel anstrengender war und deutlich weniger Tore fielen, machte die D-Jugend Treia auch hier eine gute Figur.

Nach mehr als anderthalb Stunden ging es nach einer herzlichen Verabschiedung – bei der beide Seiten beteuerten, wie viel Spaß sie gehabt haben – dann wieder aus dem Wasser unter die Dusche und an Land. Besonders glücklich waren die Handballer über die kohlenhydratreiche Verpflegung der Seals für die Heimfahrt – Wasserball ist eben doch ganz schön anstrengend!